Michael Wollny

piano | Deutschland
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Pianist Michael Wollny gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker seiner Generation. Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn einen Musiker, der „aus jeder nur erdenklichen Musik ein Erlebnis machen kann, das einem den Atem nimmt“, für die FAZ ist er der „vollkommene Klaviermeister“. Und er ist alles andere als ein typischer Jazzpianist. Seine Inspirationen kommen von Franz Schubert, Alban Berg oder Gustav Mahler, von Björk oder Kraftwerk, von japanischen Gangsterfilmen oder Horrorstories, sein Spiel ist so grenzenlos, wie seine Suche nach dem bisher Ungehörten. Seine Faszination entfaltet Wollny in den verschiedensten Formaten: solo am Klavier, im Duo mit so unterschiedlichen Musikern wie Heinz Sauer, Vincent Peirani, Tamar Halperin oder Konstantin Gropper, im Michael Wollny Trio, dem Quartett „Out Of Land“ und vielen weiteren Zusammenarbeiten mit Künstlern aus den unterschiedlichsten Richtungen der Musikwelt, wie Nils Landgren, Emile Parisien, dem Norwegian Wind Ensemble, Marius Neset, Leafcutter John oder Joachim Kühn.

Als Auftragsarbeit für 100 Jahre Bauhaus konzipiert Michael Wollny ein Musikprogramm, das die vielfältigen Bezügen zwischen den Protagonisten des Bauhauses und den sie umgebenden Klängen und Kompositionen näher beleuchtet. Zentral hierbei ist die Ge¬genüberstellung zweier grundverschiedener Blickwinkel auf den klassischen Konzertflügel: Die improvisatorische Phantasie eines Jazzpianisten vs. die Mechanik der Phonola, einer Musikmaschine aus den zwanziger Jahren, die einen zweiten Flügel mittels von Hand gestanzter Lochkarten bedient. Intuition und Komposition, Organisches und Strukturelles treffen hierbei aufeinander. Besetzt ist Bau.Haus.Klang wie folgt: Michael Wollny (Konzept, Piano & Komposition), Emile Parisien (Sopransaxophon), Wolfgang Heisig (Phonola), Leafcutter John (Electronics), Max Stadtfeld (Drums).

Bau.Haus.Klang (Eine Harmonielehre), Wolfgang Heisig (Phanola), Leafcutter John (electronics), Emile Parisien (soprano saxophon), Max Stadtfeld (drums), Michael Wollny (piano)

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Michael Wollny, zum ersten Mal ausschließlich an elektronischen Tasteninstrumenten, der hier eine eigene Welt aus retro-futuristischen Sounds erzeugt. Tim Lefebvre, Kollaborateur von Stars wie David Bowie, Tedeschi Trucks Band, John Mayer, Knower, Steely Dan, Elvis Costello oder Wayne Krantz. Ein Fels in der fiebrigen Brandung, der an Bass und Effekten die Musik vorantreibt, strukturiert, bändigt und gnadenlos zum Grooven bringt. Die Gegenpole: Das explosive, zugleich hochsensible Spiel von Drummer Christian Lillinger, der Schichten um Schichten von Rhythmen und Texturen stapelt. Und die federnden, mit unzähligen Melodien aufgeladenen und vor Energie berstenden Linien von Emile Parisien am Sopransaxofon, der wirkt, als würde er jeden Moment abheben und davonfliegen. Vier Meister-Improvisatoren und Echtzeit-Komponisten, die die Regeln, welche in ihrer musikalischen Welt gelten mit jeder Note neu verhandeln. Diese Musik ist eine emotional und intellektuell herausfordernde Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst, gespielt von einer einzigartigen Band mit unweigerlichem Tiefgang. Ein transatlantisches Quartett, das es so nur einmal gibt.

Tim Lefebvre (bass), Christian Lillinger (drums), Emile Parisien (soprano saxophon), Michael Wollny (piano), XXXX (eXplore | eXpand | eXploit | eXterminate)

Christian Brückner, einer der erfolgreichsten und bekanntesten (Synchron-)Sprecher Deutschlands trifft auf Michael Wollny, einen der renommiertesten europäischen Jazzpianisten. Zusammen erzeugen sie aus den Texten Heinrich Heines ein Erlebnis aus Lyrik und freier Improvisation.

Christian Brückner und Michael Wollny erweisen sich als perfektes Paar, um Heinrich Heine neu erklingen zu lassen. Heine bereitet die Bühne, setzt den Ton und gesellschaftskritischen Scharfsinn in seinen Gedichten. Seinen Worten wohnt Musik inne. Christian Brückner und Michael Wollny kosten die fruchtbare Beziehung von Text und Musik aus. Beides führende Künstler in ihrem Metier. Christian Brückner, bekannt als Synchronstimme von Robert De Niro und aus unzähligen Hörbüchern und Filmen, gilt gegenwärtig als erfolgreichster Sprecher Deutschlands. Und Wollny, „der vielseitigste und innovativste deutsche Jazzpianist seiner Generation“ (Der Tagesspiegel), schafft es wie wenige andere, aus den verschiedensten Einflüssen heraus immer wieder neue, atemberaubende musikalische Erlebnisse zu kreieren.

Enstanden sind musikalische Geschichten, voller Witz, Ironie, Charme und Eindringlichkeit. Wollny vertont Brückners Vortrag weitestgehend frei und aus dem Moment heraus, dieser reagiert wiederum so spontan wie virtuos in Ton, Stimmung und Charakter. Das Resultat der Zusammenarbeit ist eine Verbindung aus Musik und Wort, die immer einen immer wieder aufhorchen, schmunzeln, nachdenken und bei jedem Hören neue Nuancen entdecken lässt. Ein echtes, einmaliges Hör-Erlebnis eben.

Christian Brückner (Voice), Michael Wollny (piano)

In der Fülle der musikalischen Formate Michael Wollnys waren Solo-Piano Konzerte und Aufnahmen lange eine Seltenheit. Dies mag an Wollnys Neugier auf immer wieder neue musikalische Partner liegen – und an seiner Lust an der damit verbundenen, kollektiven Suche nach der Magie des Moments. Doch den Wunsch, sich intensiver dem Soloformat zu widmen, hegte Wollny schon lange und nun, nach vielen immer neuen Kollaborationen mit Künstlern wie zuletzt Nils Landgren, Emile Parisien oder Vincent Peirani, als mehrjähriger „artist in residence“ und Solist beim Norwegian Wind Ensemble, sowie Projekten mit Literatur, Schauspiel und zum 100sten Bauhaus-Jubiläum, scheint es, dass die Zeit reif ist, für den Blick nach innen. Basis für Wollnys Solokonzerte und sein erstes „klassisches“ Soloalbum „Mondenkind“ (Oktober 2020) ist sein ungemein umfangreicher Fundus aus Epochen- und Genres-umspannender Musik. Wie schon bei den Trio-Konzeptalben „Nachtfahrten“ und „Weltentraum“ reicht die Spannweite des Repertoires von Alter Musik, Klassik und Jazz über zeitgenössische Musik bis hin zu Eigenkompositionen. Und Wollny belegt so aufs Neue, dass er „aus jeder nur erdenklichen Musik ein Erlebnis machen kann, das einem den Atem nimmt.“
(Süddeutsche Zeitung)

Michael Wollny (piano)

Seit seinem Debütalbum „call it [em]“ ist das Pianotrio eine zentrale Besetzung in Michael Wollnys musikalischem Universum. Von Anfang an bis heute Wollnys Trio-Partner-in-Crime: Schlagzeuger Eric Schaefer mit dem zusammen er nun schon fast zwei Jahrzehnte die Kunst des musikalischen Nahkampfs und das kommunikative Spiel von Aktion und Reaktion in viele Richtungen ausgelotet hat. Im Jahr 2014 kam für das Michael Wollny Trio der große Durchbruch: Das Album „Weltentraum“ erscheint, ein echter „Game Changer“, der auf faszinierende Weise Genres, Epochen und Spielhaltungen vereint. Von Coldplay über Schubert bis Messiaen, von Monk bis Evans. Seit 2015 ist der Schweizer Bassist Christian Weber festes Mitglied des Trios und steuert eine ebenso breite Ausdruckspalette bei, wie seine Mitmusiker – von klassisch geprägtem Bogenspiel über freien Ausdruck bis zu tiefen Grooves.

Eric Schäfer (drums), Christian Weber (double bass), Michael Wollny (piano)

06.11.2021 FR - Strassbourg // JAZZDOR Michael Wollny | Solo Buy Tickets
08.11.2021 DE - Leverkusen // Leverkusener Jazztage XXXX Buy Tickets
16.11.2021 DE - Krün // Schloss Elmau Jazztival Michael Wollny | Solo Buy Tickets
09.12.2021 DE - Dortmund // Konzerthaus Dortmund Michael Wollny | Solo Buy Tickets
11.12.2021 DE - Rostock // Jazzclub Rostock - CarLo615 Michael Wollny | Solo
12.01.2022 NL - Tilburg // PaRaDoX Michael Wollny | Trio Buy Tickets
13.01.2022 NL - Amsterdam // Bimhuis Michael Wollny | Trio
14.01.2022 NL - Rotterdam // LantarenVenster Michael Wollny | Trio Buy Tickets
31.03.2022 DE - Mindelheim // Mindelheimer Jazztage Michael Wollny | Trio Buy Tickets
30.04.2022 DE - Langenau // Mater Dolorosa Kirche Michael Wollny | Trio
01.05.2022 DE - Bonn // Jazzfest Bonn Michael Wollny | Trio
18.05.2022 CH - Neuchâtel // Socmus Out of Land
09.09.2022 DE - Wismar // Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Michael Wollny | Trio